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Stromkosten Rechner: kWh, Arbeitspreis, Grundpreis und Abschlag berechnen

Der Stromkosten-Rechner zeigt, was Ihr Verbrauch wirklich kostet. Geben Sie Jahresverbrauch, Arbeitspreis, Grundpreis und aktuellen Abschlag ein. Danach sehen Sie Jahreskosten, passenden Monatsabschlag, mögliche Nachzahlung und die Wirkung einer Preiserhöhung.

Zuletzt geprüft: 20. Mai 2026. Der Rechner arbeitet mit der üblichen Stromkostenformel und aktuellen Orientierungswerten aus Bundesnetzagentur, Destatis und Marktbeobachtung.

Interaktiver Rechner

Stromkosten berechnen

kWh × Preis + Grundpreis
Jahreskosten -
passender Abschlag -
Nachzahlung/Guthaben -
Sparpotenzial -

Formel und Simulation

Arbeitspreis-Kosten-
Grundpreis pro Jahr-
simulierter Arbeitspreis-
Vergleichstarif pro Jahr-

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Das Wichtigste in Kürze

  • Stromkosten = Jahresverbrauch × Arbeitspreis + jährlicher Grundpreis.
  • Der Monatsabschlag ist nur eine Vorauszahlung; die Abrechnung folgt dem echten Zählerstand.
  • Bei hohem Verbrauch ist ein niedriger Arbeitspreis wichtiger als ein niedriger Grundpreis.
  • Bei sehr niedrigem Verbrauch, etwa Zweitwohnung, kann ein hoher Grundpreis den Tarif teuer machen.
  • Eine Erhöhung um 5 ct/kWh kostet bei 4.000 kWh Verbrauch 200 € zusätzlich pro Jahr.

Die Stromkosten-Formel einfach erklärt

Stromtarife bestehen fast immer aus zwei Teilen: Arbeitspreis und Grundpreis. Der Arbeitspreis ist der Preis pro verbrauchter Kilowattstunde. Der Grundpreis ist eine feste monatliche Gebühr. Für die echten Jahreskosten müssen beide Werte zusammengerechnet werden.

Formel

Jahreskosten = Verbrauch in kWh × Arbeitspreis in Euro + Grundpreis pro Monat × 12

Beispielrechnung: 3.500 kWh Verbrauch

Tarif Arbeitspreis Grundpreis Jahreskosten
teurer Bestandstarif 40,1 ct/kWh 14 €/Monat ca. 1.572 €/Jahr
günstigerer Sondervertrag 31,5 ct/kWh 12 €/Monat ca. 1.247 €/Jahr
Differenz 8,6 ct/kWh 2 €/Monat ca. 325 €/Jahr

Monatsabschlag berechnen

Der Abschlag sollte zu den erwarteten Jahreskosten passen. Ist er zu niedrig, kommt die Nachzahlung mit der Jahresabrechnung. Ist er zu hoch, geben Sie dem Anbieter unnötig Kredit. Sinnvoll ist: Jahreskosten berechnen, durch 12 teilen und nach großen Änderungen sofort anpassen.

  • Neue Wohnung: Verbrauch schätzen und nach dem ersten Jahr korrigieren.
  • E-Auto gekauft: erwartete Ladekilometer als Zusatzverbrauch einrechnen.
  • Wärmepumpe eingebaut: Haushaltsstrom und Heizstrom getrennt planen.
  • Preis erhöht: Arbeitspreis im Rechner ändern und neuen Abschlag prüfen.

Strompreiserhöhung simulieren

Eine prozentuale Erhöhung klingt oft kleiner, als sie wirkt. Bei einem Arbeitspreis von 40 ct/kWh sind 10 % Erhöhung bereits 4 ct/kWh. Bei 4.000 kWh Verbrauch sind das 160 € pro Jahr zusätzlich. Der Grundpreis kann zusätzlich steigen.

Wichtig

Wenn Ihr Anbieter den Preis erhöht, prüfen Sie Kündigungsrecht, Preisgarantie und Alternativen. Rechnen Sie nicht nur mit dem monatlichen Unterschied, sondern mit den Jahreskosten.

Arbeitspreis oder Grundpreis: Was ist wichtiger?

Für normale Haushalte mit 2.500 bis 5.000 kWh ist der Arbeitspreis meist entscheidend. Bei sehr niedrigem Verbrauch kann ein niedriger Grundpreis wichtiger sein. Bei sehr hohem Verbrauch, etwa mit E-Auto oder Wärmepumpe, zählt jede Cent-Differenz pro kWh besonders stark.

1.500 kWh

5 ct/kWh Unterschied sind 75 € pro Jahr. Ein Grundpreisunterschied von 8 €/Monat wäre mit 96 € stärker.

3.500 kWh

5 ct/kWh Unterschied sind 175 € pro Jahr. Der Arbeitspreis wird meist zum wichtigsten Hebel.

8.000 kWh

5 ct/kWh Unterschied sind 400 € pro Jahr. Hohe Verbräuche brauchen besonders saubere Tarifprüfung.

Welche Werte Sie aus der Stromrechnung brauchen

Für eine saubere Berechnung reichen vier Angaben: Jahresverbrauch, Arbeitspreis, Grundpreis und aktueller Abschlag. Der Verbrauch steht meist in kWh auf der Jahresabrechnung. Arbeitspreis und Grundpreis stehen im Preisblatt oder im Schreiben zur Preisänderung.

  • Jahresverbrauch: meist als kWh für den Abrechnungszeitraum angegeben.
  • Arbeitspreis: Preis pro kWh, oft in ct/kWh.
  • Grundpreis: monatlich oder jährlich angegeben.
  • Abschlag: monatliche Vorauszahlung, nicht der endgültige Kostenwert.

Häufige Fragen zum Stromkosten-Rechner

Wie berechnet man Stromkosten?

Die Formel lautet: Jahresverbrauch in kWh mal Arbeitspreis pro kWh plus Grundpreis pro Jahr. Beispiel: 3.500 kWh × 0,401 € plus 168 € Grundpreis ergeben 1.571,50 € Stromkosten pro Jahr.

Was ist der Unterschied zwischen Arbeitspreis und Grundpreis?

Der Arbeitspreis wird für jede verbrauchte Kilowattstunde berechnet. Der Grundpreis fällt unabhängig vom Verbrauch an, meist monatlich. Für Haushalte mit hohem Verbrauch ist der Arbeitspreis besonders wichtig, für sehr niedrige Verbräuche kann der Grundpreis den Tarif entscheiden.

Wie berechne ich den richtigen Monatsabschlag?

Teilen Sie die erwarteten Jahreskosten durch 12. Wenn Ihr Verbrauch steigt, zum Beispiel durch E-Auto oder Wärmepumpe, sollte der Abschlag angepasst werden. Sonst droht bei der Jahresabrechnung eine Nachzahlung.

Was passiert bei einer Strompreiserhöhung?

Eine Erhöhung des Arbeitspreises wirkt direkt auf jede verbrauchte kWh. Bei 4.000 kWh Jahresverbrauch verteuert eine Erhöhung um 5 ct/kWh den Strom um 200 € pro Jahr. Der Rechner simuliert deshalb prozentuale Preisänderungen.

Wann lohnt sich ein Anbieterwechsel besonders?

Ein Wechsel lohnt sich besonders bei hohem Arbeitspreis, Grundversorgung, ausgelaufener Preisgarantie oder gestiegenem Verbrauch. Schon 5 ct/kWh Unterschied bedeuten bei 3.500 kWh Verbrauch 175 € pro Jahr, noch ohne Grundpreisunterschied.

Welche Strompreise sind 2026 realistisch?

Die Bundesnetzagentur nennt für Haushaltskunden zum Stichtag 1. April 2025 im Durchschnitt 40,1 ct/kWh über alle Vertragsarten. Neukunden- und Sondervertragsangebote können niedriger liegen, Grundversorgung häufig höher. Entscheidend ist immer Ihre Postleitzahl und Ihr Verbrauch.

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