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Anlage, Montage, Gerüst, Zählerschrank, Speicher und Wallbox.
Der Preis pro kWp ist nur brauchbar, wenn alle Angebote denselben Umfang enthalten. Prüfen Sie deshalb zuerst den vollständigen Endpreis und erst danach den rechnerischen Preis je Kilowattpeak.
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Kosten der PV-Anlage
Eine PV-Anlage besteht aus mehr als Modulen und Wechselrichter. Zum Endpreis gehören Planung, Belegungsplan, Unterkonstruktion, Kabel, Schutztechnik, Montage, Gerüst, Elektroarbeiten, Zählerplatz, Netzanschluss, Anmeldung und Dokumentation. Bei einem Speicher kommen nutzbare Kapazität, Leistungselektronik und Energiemanagement hinzu.
Fordern Sie eine Positionsliste an und markieren Sie, was enthalten, optional oder ausgeschlossen ist. Ein günstiger Paketpreis kann sich später durch Nachträge erhöhen, wenn Zählerschrank oder Dacharbeiten nicht berücksichtigt wurden.
Teilen Sie den vergleichbaren PV-Preis ohne Speicher durch die installierte Modulleistung. Entfernen Sie vorher alle Positionen, die nur in einem Angebot vorkommen. Der Wert hilft, ein ungewöhnlich teures oder ungewöhnlich günstiges Angebot zu erkennen. Er erklärt aber nicht, ob eine Anlage technisch besser passt.
Schwierige Dächer, lange Leitungswege, Gerüst, statische Anforderungen und ein neuer Zählerschrank können den Preis pro kWp erhöhen. Ein Preisvergleich ohne diese Unterschiede führt zu falschen Schlussfolgerungen.
Ein Speicher erhöht den Paketpreis und kann den Eigenverbrauch erhöhen. Seine Wirtschaftlichkeit hängt aber am Zusatznutzen gegenüber der PV ohne Speicher. Wallbox und Wärmepumpe verändern den Verbrauch, erzeugen aber ebenfalls zusätzliche Investitionen. Lassen Sie jede Komponente einzeln ausweisen.
Achten Sie auch auf wiederkehrende Kosten: Versicherung, Wartung, Messstellenbetrieb, Software und mögliche Ersatzinvestitionen. Ein vollständiger Kostenvergleich betrachtet die Laufzeit und nicht nur den Tag der Installation.
Anlage, Montage, Gerüst, Zählerschrank, Speicher und Wallbox.
Versicherung, Messung, Service, Finanzierung und mögliche Ersatzteile.
Netzbezug durch Eigenverbrauch und Einnahmen aus Überschusseinspeisung.
Für die Wirtschaftlichkeit brauchen Sie neben dem Preis den erwarteten Ertrag, den Eigenverbrauch und die Einspeisung. Rechnen Sie mit einem konservativen Szenario und lassen Sie sich zeigen, wie Speicher und künftige Verbraucher berücksichtigt wurden. Eine hohe Autarkiequote ersetzt keine nachvollziehbare Rechnung.
Steuerliche Vorteile oder Förderkredite können die Finanzierung verändern, sollten aber nicht als sichere Ersparnis behandelt werden, bevor die Voraussetzungen geprüft sind. Entscheiden Sie auf Basis des vollständigen Endpreises und der realistischen Nutzung.
Bitten Sie den Anbieter, den Preis in drei Ebenen auszuweisen: PV-Anlage ohne Speicher, Speicheraufpreis und weitere Verbraucher wie Wallbox oder Wärmepumpe. Ergänzen Sie eine Liste der Elektroarbeiten. So sehen Sie, ob ein hoher Endpreis aus der Anlage selbst oder aus einem aufwendigen Zählerplatz entsteht.
Fragen Sie bei jeder offenen Position nach dem Auslöser und nach einem Höchstbetrag. Das gilt für Gerüst, Dachreparatur, Kabelwege, Netzanschluss und mögliche Umbauten. Eine Schätzung ohne Abgrenzung lässt sich später schwer gegen ein anderes Angebot halten.
Vergleichen Sie außerdem, ob die gleiche Serviceleistung eingepreist ist. Manche Pakete enthalten Monitoring, Versicherung oder Wartung, andere überlassen diese Punkte dem Betreiber. Die Verbraucherzentrale empfiehlt deshalb, Angebote nicht nur nach dem Preis, sondern nach dem vollständigen Leistungsumfang zu beurteilen.
Ein Solarangebot wirkt auf den ersten Blick oft übersichtlich, obwohl mehrere Kostenarten darin zusammenlaufen. Trennen Sie deshalb Anlage, Montage, Elektroarbeiten, Zählerplatz, Gerüst, Dacharbeiten und optionale Verbraucher. So erkennen Sie, welche Position auch bei einer kleineren Anlage anfällt und welche nur durch Speicher, Wallbox oder Wärmepumpe entsteht.
Achten Sie auf Formulierungen wie nach Aufwand, bauseits oder nicht enthalten. Sie sind nicht automatisch problematisch, verschieben aber das Preisrisiko zu Ihnen. Bitten Sie um eine Beschreibung des Auslösers, einen realistischen Betrag und eine Regel, bevor Mehrarbeiten ausgeführt werden. Besonders bei alten Zählerschränken und langen Leitungswegen können solche Positionen den Endpreis deutlich verändern.
Für die Entscheidung zählt außerdem die Zahlungsstruktur. Ein hoher Abschlag vor Montage bindet Geld, bevor Sie die Leistung prüfen können. Vergleichen Sie Abschlagsplan, Fertigstellung, Abnahme und mögliche Schlusszahlung gemeinsam mit dem Preis. Damit wird aus einer Werbezahl eine belastbare Haushaltsrechnung.
Hier finden Sie fachliche Grundlagen und offizielle Informationen zur eigenen Prüfung.
Weiterführende Themen
Finanztip nennt als grobe Kaufpreisorientierung höchstens 1.600 € pro kWp ohne Speicher. Die Verbraucherzentrale weist zugleich darauf hin, dass pauschale kWp-Werte bei kleinen Anlagen irreführen können, weil fixe Installationskosten stärker ins Gewicht fallen.
Nutzen Sie die Zahl als Anlass für ein zweites Angebot, nicht als starre Preisgrenze. Dachform, Gerüst, Zählerschrank, Leitungswege, Netzanschluss und gewünschte Komponenten können nachvollziehbare Mehrkosten verursachen.
Formel: vollständiger PV-Endpreis ohne separat ausgewiesenen Speicher ÷ installierte Leistung in kWp. Beispiel: 15.000 € ÷ 10 kWp = 1.500 €/kWp. Das ist eine Rechenprobe, kein aktueller Marktpreis.
Wird ein Speicher nur im Paket angeboten, verlangen Sie eine getrennte Preisposition. Sonst lässt sich weder der PV-Preis pro kWp noch der Speicherpreis pro nutzbarer kWh sinnvoll vergleichen.
| Bereich | Schriftlich klären |
|---|---|
| Module | Hersteller, Modell, Anzahl, Gesamtleistung und Garantien. |
| Wechselrichter | Modell, Auslegung, Schnittstellen und Herstellergarantie. |
| Montage | Unterkonstruktion, Gerüst, Dacharbeiten, Kabelwege und Schutztechnik. |
| Elektroanlage | Zählerschrank, Messkonzept, Überspannungsschutz und notwendige Umbauten. |
| Inbetriebnahme | Netzbetreiber-Unterlagen, Marktstammdatenregister und Dokumentation. |
| Zusatzkosten | Erdarbeiten, Baustrom, Statik, Blitzschutz oder laufende Softwarekosten. |
Rechnen Sie Angebotspreis, Jahresertrag, Eigenverbrauch, Einspeisung, Arbeitspreis, Betriebskosten, Finanzierung, Alterung und mögliche Ersatzkosten über denselben Zeitraum. Der Amortisationsrechner zeigt vorsichtige, realistische und optimistische Szenarien. Eine feste Amortisationsdauer wird bewusst nicht versprochen.
Für einen Speicher verwenden Sie den zusätzlichen Nutzen gegenüber derselben PV-Anlage ohne Speicher. Weitere Hinweise stehen unter Batteriespeicher-Kosten.
Bei erfüllten Voraussetzungen gilt nach § 12 Abs. 3 UStG der Nullsteuersatz. Er darf nicht nochmals von einem bereits entsprechend ausgewiesenen Endpreis abgezogen werden. KfW 270 kann ein förderfähiges Vorhaben finanzieren; der Zinssatz und die Kreditzusage sind individuell. Klären Sie den Antrag vor Vorhabensbeginn mit einem Finanzierungspartner.
Finanztip nennt aktuell als grobe Kaufpreisorientierung höchstens 1.600 Euro pro kWp ohne Speicher. Das ist keine Marktpreisgarantie. Kleine Anlagen, schwierige Dächer, Elektroarbeiten und abweichender Leistungsumfang können den Preis pro kWp erhöhen.
Teilen Sie den vollständigen Endpreis der PV-Anlage ohne separat ausgewiesenen Speicher durch die installierte Leistung in kWp. Verwenden Sie bei allen Angeboten denselben Leistungsumfang.
Der Nullsteuersatz nach § 12 Absatz 3 UStG gilt nur, wenn die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind. Er ist keine zusätzliche Förderung, die von einem bereits mit 0 Prozent ausgewiesenen Endpreis nochmals abgezogen wird.
Lassen Sie den Speicher mit nutzbarer Kapazität, Wechselrichter, Montage und Umbauten separat ausweisen. Vergleichen Sie die PV-Anlage anschließend einmal mit und einmal ohne Speicher.
Ein einzelner Preis wäre ohne Dach, Montage, Zählerschrank, Speicher und Leistungsumfang irreführend. Nutzen Sie Preisbereiche nur zur Orientierung und vergleichen Sie anschließend vollständige Angebote mit derselben Systemgrenze.
Mögliche laufende Kosten entstehen durch Versicherung, Wartung, Messstellenbetrieb, Software und spätere Reparaturen oder Ersatz. Fragen Sie, welche Leistungen im Angebot enthalten sind und welche Kosten Sie als Betreiber selbst tragen.
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