Speicher-Rechner für Photovoltaik

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Berechnen Sie, welche Speichergröße zu Ihrer PV-Anlage passt, wie stark Eigenverbrauch und Autarkie steigen und ob die Mehrkosten im Verhältnis zum Nutzen stehen.

Zuletzt geprüft: Mai 2026, mit Verbraucherzentrale-Richtwerten zur Speichergröße und aktuellen PV-Kostenannahmen.

Interaktiver Rechner

Speichergröße, Eigenverbrauch und Amortisation live berechnen

Vergleichen Sie Speichergrößen, Mehrkosten, Eigenverbrauch, Autarkie und grobe Speicher-Amortisation für Ihr Haus.

EEG-Standard: 7,78 ct/kWh Teileinspeisung, 12,34 ct/kWh Volleinspeisung bis 10 kW. Werte unten anpassbar.

Eingaben

Dachfläche70
Vergütungsmodell
Der gewählte Satz fließt direkt in Einspeiseerlös, Amortisation und 25-Jahres-Vorteil ein.
Speichergröße8 kWh

Empfehlung

Sinnvolle Speichergröße4,5 kWh
Speicher-Amortisation12,1 Jahre
Benötigte Dachfläche37 m²
PV-Ertrag pro Jahr6.072 kWh
Eigenverbrauch64 %
Autarkiequote87 %
Einspeisevergütung7,78 ct/kWh
Nutzen im 1. Jahr1.404 €
Renditeband9,3-8,4 J.
Speicherwert/Jahr429 €
PV-Kosten9.000 €
Speicherkosten5.200 €
Einspeisung2.176 kWh
Eigenverbrauch3.896 kWh

Smart-Hinweise

  • Die Dachfläche reicht für die empfohlene Größe aus. Rund 37 m² sollten frei nutzbar sein.
  • Der Speicher hebt den Eigenverbrauch auf etwa 64 %. Prüfen Sie im Angebot besonders Speicherpreis und Garantie.
  • Teileinspeisung kombiniert Eigenverbrauch mit Einspeisung. Jede selbst genutzte kWh wird hier mit 34 ct/kWh Strompreis bewertet.
  • Mit Wärmepumpe oder E-Auto würde die optimale Anlagengröße deutlich steigen.

Näherungsrechnung mit editierbaren Standardannahmen: PV 1.100 €-1.500 €/kWp, Speicher 450 €-750 €/kWh und Betriebskosten 1 % der PV-Investition pro Jahr.

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Das Wichtigste in Kürze

  • Speichergröße: Häufig passt etwa 1 kWh pro 1.000 kWh Jahresverbrauch.
  • Eigenverbrauch: Ein passender Speicher kann den Eigenverbrauch grob von 25–35 % auf 55–75 % erhöhen.
  • Autarkie: Der Netzbezug sinkt spürbar, vollständige Unabhängigkeit ist im Winter aber unrealistisch.
  • Kosten: Kleine Heimspeicher liegen oft grob im Bereich mehrerer hundert Euro pro kWh nutzbarer Kapazität.
  • Wirtschaftlichkeit: Entscheidend ist nicht maximale kWh-Zahl, sondern ein Speicher, der regelmäßig arbeitet.

So finden Sie die richtige Speichergröße

Ein Batteriespeicher soll Solarstrom vom Tag in den Abend und die Nacht verschieben. Dafür muss er zum Verbrauch passen. Ist er zu klein, bleibt viel Überschuss ungenutzt. Ist er zu groß, bleibt Kapazität leer oder wird selten vollständig entladen. Die Verbraucherzentrale nennt als einfache Orientierung etwa 1 kWh Speicherkapazität pro 1.000 kWh Jahresstromverbrauch. Dieser Richtwert ist ein Startpunkt, kein Ersatz für eine konkrete Auslegung.

Jahresverbrauch Typische PV-Anlage Speicher als Startwert Wann größer prüfen?
3.000 kWh5–7 kWp4–5 kWhviel Abendverbrauch
4.500 kWh8–10 kWp5–8 kWhHomeoffice, große Grundlast
7.000 kWh10–14 kWp8–12 kWhWärmepumpe oder Wallbox
10.000 kWh14–18 kWp10–15 kWhhoher Nachtverbrauch

Eigenverbrauch und Autarkie richtig lesen

Eigenverbrauch und Autarkie werden oft verwechselt. Eigenverbrauch schaut auf die erzeugte Solarstrommenge: Wie viel davon nutzen Sie selbst? Autarkie schaut auf den gesamten Strombedarf: Wie viel davon decken PV und Speicher? Ein Speicher kann beide Werte erhöhen, aber er kann den Winter nicht wegzaubern. In dunklen Monaten bleibt Netzstrom normal, besonders bei Wärmepumpe.

Finanzielle Wirkung entsteht vor allem durch die Differenz zwischen Haushaltsstrompreis und Einspeisevergütung. Eine selbst genutzte kWh ersetzt teuren Netzstrom. Eine eingespeiste kWh bringt nur die EEG-Vergütung. Deshalb ist gespeicherter Solarstrom wertvoll, solange Speicherpreis, Wirkungsgrad und Lebensdauer zusammenpassen.

Mehrkosten und Amortisation: wo der Speicher kippt

Ein Speicher ist kein Selbstläufer. Gute Wirtschaftlichkeit entsteht, wenn der Speicher häufig lädt und entlädt, lange Garantiebedingungen hat und nicht zu teuer eingekauft wird. Bei sehr kleinen Haushalten mit wenig Abendverbrauch kann ein Speicher emotional attraktiv sein, aber wirtschaftlich schwach. Bei Familien, Wärmepumpe, Wallbox oder hoher Grundlast verbessert sich die Nutzung deutlich.

Angebotscheck: Fragen Sie nach nutzbarer Kapazität, Garantie in Jahren und Zyklen, Notstromfähigkeit, Erweiterbarkeit, Wechselrichter-Kompatibilität und dem Gesamtpreis inklusive Montage.

FAQ zum Speicher-Rechner

Wie groß sollte ein Batteriespeicher für Photovoltaik sein?
Als grober Richtwert gilt etwa 1 kWh nutzbare Speicherkapazität pro 1.000 kWh Jahresstromverbrauch. Bei Wärmepumpe, Wallbox oder hohem Abendverbrauch kann etwas mehr sinnvoll sein. Zu groß sollte der Speicher aber nicht werden, weil ungenutzte Kapazität die Amortisation verschlechtert.
Erhöht ein Speicher den Eigenverbrauch wirklich deutlich?
Ja. Ohne Speicher nutzen typische Haushalte häufig etwa 25 bis 35 Prozent des PV-Stroms selbst. Mit passend dimensioniertem Speicher sind oft 55 bis 75 Prozent Eigenverbrauch möglich, abhängig von Verbrauchsprofil, PV-Größe und Steuerung.
Wann lohnt sich ein PV-Speicher finanziell?
Ein Speicher lohnt sich eher, wenn der Strompreis deutlich über der Einspeisevergütung liegt, der Speicher nicht überdimensioniert ist und regelmäßig geladen und entladen wird. Wirtschaftlich kritisch wird es bei sehr hohen Speicherpreisen oder kleinem Nachtverbrauch.
Ist Autarkie dasselbe wie Eigenverbrauch?
Nein. Eigenverbrauch beschreibt, welcher Anteil des erzeugten Solarstroms im Haus genutzt wird. Autarkie beschreibt, welcher Anteil des gesamten Strombedarfs durch PV und Speicher gedeckt wird. Beide Werte steigen mit Speicher, aber nicht unbegrenzt.
Kann ich einen Speicher später nachrüsten?
Ja, häufig ist das möglich. Ob AC- oder DC-Nachrüstung sinnvoll ist, hängt vom Wechselrichter, Zählerschrank und vorhandenen Komponenten ab. Wenn der Speicher sehr wahrscheinlich kommt, sollte die Anlage direkt nachrüstfreundlich geplant werden.

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