Hoher Solaranteil
Das Auto steht tagsüber zu Hause, Ladezeiten sind verschiebbar und PV sowie Steuerung passen zusammen.
Berechnen Sie, wie viel Strom Ihr E-Auto zusätzlich braucht, welcher Anteil davon realistisch aus der Photovoltaik kommt und wie stark eine smarte Wallbox Ihre Ladekosten senken kann.
Interaktiver Rechner
Passen Sie Fahrleistung, Verbrauch, PV-Größe, Solarstromanteil und Strompreise an. Sie sehen sofort, wie viel Strom das Auto zusätzlich braucht, wie viel davon aus dem Netz kommt und was Sie im Jahr sparen.
Solar-Angebote
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E-Auto und Solarstrom
Der Rechner beginnt mit einer einfachen Umrechnung: Jahreskilometer geteilt durch 100, multipliziert mit dem Fahrzeugverbrauch und ergänzt um Ladeverluste. Der Stromzähler sieht mehr Energie als die Fahrzeugbatterie speichert. Auch Standby-Verbrauch, Temperierung und die Ladeelektronik können den Bedarf verändern.
Ein Beispiel mit 15.000 Kilometern und 19 kWh Verbrauch je 100 Kilometer ergibt zunächst 2.850 kWh für die Fahrt. Mit einem moderaten Ladeverlust liegt der Bedarf am Hausanschluss höher. Das ist keine exakte Prognose für jedes Modell, aber eine bessere Ausgangsbasis als die Reichweitenangabe im Prospekt.
Eine PV-Anlage erzeugt ihren Überschuss oft mittags. Das Auto steht aber häufig morgens am Arbeitsplatz und kommt erst abends zurück. Eine große Wallbox löst diese Lücke nicht automatisch. Sie kann nur dann Solarstrom nutzen, wenn das Fahrzeug angeschlossen ist und das Energiemanagement einen ausreichenden Überschuss erkennt.
Direktes Überschussladen kann den Eigenverbrauch erhöhen. Eine dynamische Steuerung passt die Ladeleistung an die Erzeugung an und vermeidet, dass für wenige Sonnenminuten unnötig viel Netzstrom bezogen wird. In der Praxis zählt deshalb die Kombination aus Anwesenheitszeiten, Mindestladeleistung, Phasenumschaltung und einer Reserve für den Haushalt.
Das Auto steht tagsüber zu Hause, Ladezeiten sind verschiebbar und PV sowie Steuerung passen zusammen.
Das Auto ist nur abends da oder muss unabhängig vom Wetter sofort vollgeladen sein.
Für die Auswahl sind PV-Kompatibilität, dynamisches Lastmanagement, App-Steuerung und die Kommunikation mit Wechselrichter oder Energiemanager wichtiger als ein möglichst großer Anschlusswert. Eine 11-kW-Wallbox reicht für viele private Haushalte aus. Die genaue Auslegung muss der Elektrofachbetrieb anhand von Hausanschluss und Leitungsweg prüfen.
Wallboxen und Wärmepumpen können als steuerbare Verbrauchseinrichtungen unter § 14a EnWG fallen. Das betrifft Steuerbarkeit, Messung und mögliche Netzentgeltmodelle. Eine Netzentgeltreduzierung ist kein eigener Stromtarif. Lassen Sie daher Zähler, Anschlussleistung und PV-Messung in einem gemeinsamen Konzept beschreiben.
Passende Produkte
Ein Speicher kann Ladezeiten verschieben, löst aber keine fehlende Anwesenheit oder ungeklärte Anschlussleistung. Prüfen Sie zuerst das Mess- und Ladekonzept.
Zendure
SolarFlow-Speicher- und Energiemanagementsystem mit mehreren Varianten.
Preisstand 12. September 2026; Produktvariante und Bundle prüfen.
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Produktdetails bei Zendure prüfenEin einzelner Prozentwert sagt wenig aus, wenn die Eingaben nicht zum Alltag passen. Rechnen Sie dieselbe Anlage mit einem niedrigen, mittleren und hohen Heimladeanteil. Ergänzen Sie ein Szenario, in dem das Auto in mehreren Winterwochen kaum zu Hause geladen wird. So erkennen Sie, wie empfindlich der Vorteil auf den Alltag reagiert.
Bewerten Sie Solarstrom nicht mit null Euro. Für eine wirtschaftliche Rechnung ist der entgangene Einspeisewert ein sinnvoller Vergleich, weil die Kilowattstunde alternativ ins Netz hätte fließen können. Der Vorteil des Ladens ergibt sich aus der Differenz zwischen diesem Wert und dem vermiedenen Netzbezug, abzüglich Investition und Ladeverlusten.
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Prüfen Sie das Angebot anhand Ihres Heimladeanteils, des Fahrzeugs und der tatsächlichen Ladefenster. Ein dynamischer Tarif bleibt eine eigene Entscheidung.
Tibber
Tarif- und Ladeangebot für E-Auto-Nutzer mit flexiblem Ladeprofil.
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Offizielle Stellen und Fachinformationen, mit denen Sie die Angaben selbst prüfen können.
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Der Rechner verbindet drei Fragen, die bei Photovoltaik mit Wallbox oft getrennt betrachtet werden: Wie viel Strom braucht das Auto wirklich? Wie viel davon kann die Solaranlage liefern? Und wie verändert sich die Wirtschaftlichkeit, wenn Solarstrom nicht mit null Euro, sondern mit dem entgangenen Einspeisewert bewertet wird?
Das ergibt ein realistischeres Bild als ein einfacher E-Auto-Stromkostenrechner. Neben dem Verbrauch des Autos zählt auch, wann geladen wird: Ein Auto, das mittags in der Einfahrt steht, kann viel PV-Überschuss aufnehmen. Ein Auto, das erst ab 18 Uhr geladen wird, nutzt ohne Speicher deutlich mehr Netzstrom.
10.000 km sind eher wenig, 15.000 km ein guter Durchschnittswert, 20.000 km und mehr sprechen für eine größere PV-Anlage.
Aktuelle Elektroautos liegen laut ADAC je nach Modell ungefähr zwischen 13 und 30 kWh/100 km. Für viele Mittelklasseautos sind 17 bis 21 kWh realistisch.
Beim AC-Laden gehen typischerweise einige Prozent verloren. 8 bis 12 % sind eine brauchbare Planungsannahme.
Wer fast immer zu Hause lädt, kann die PV besser nutzen. Wer viel öffentlich oder beim Arbeitgeber lädt, braucht weniger Wallbox-Strom.
Beispiel: 15.000 km pro Jahr, 18 kWh/100 km, 80 % Laden zu Hause und 10 % Ladeverlust ergeben rund 2.376 kWh Ladeenergie am heimischen Anschluss. Diese Zahl kommt zusätzlich zum normalen Haushaltsstrom hinzu.
Eine 11-kW-Wallbox kann ein Auto schnell laden. Für PV-Überschussladen kommt es aber darauf an, dass die Wallbox ihre Ladeleistung fein an den aktuellen Überschuss anpasst. Die maximale Leistung ist dafür zweitrangig. Wenn das Haus gerade 1 kW verbraucht und die PV-Anlage 6 kW erzeugt, bleiben 5 kW für Auto, Speicher oder Einspeisung.
| Ladeprofil | Typischer Solarstromanteil | Geeignet für | Hinweis |
|---|---|---|---|
| Abends nach der Arbeit | 10 bis 30 % | Pendler ohne Homeoffice | Speicher oder dynamischer Tarif prüfen |
| Tagsüber regelmäßig zu Hause | 40 bis 65 % | Homeoffice, Zweitwagen, flexible Arbeit | PV-Überschussladen sehr sinnvoll |
| Wochenende + Speicher | 55 bis 80 % | Haushalte mit großem Dach | Speicher nicht überdimensionieren |
Besonders nützlich ist eine Wallbox mit automatischer Phasenumschaltung. Sie kann bei wenig Überschuss einphasig niedriger laden und bei mehr Sonne auf dreiphasiges Laden wechseln. Ohne diese Funktion startet das Laden teils erst bei höherem Überschuss.
Mit einer Wallbox verschiebt sich die sinnvolle Anlagengröße. Wer vorher 4.500 kWh Haushaltsstrom verbraucht hat und durch das E-Auto weitere 2.500 bis 3.500 kWh zu Hause lädt, plant nicht mehr für einen kleinen Standardhaushalt.
| Haushalt | E-Auto-Profil | Gesamtverbrauch | Sinnvolle PV-Größe |
|---|---|---|---|
| 2 Personen | 10.000 km/Jahr | ca. 4.000 bis 5.000 kWh | 6 bis 8 kWp |
| 4 Personen | 15.000 km/Jahr | ca. 6.500 bis 8.000 kWh | 9 bis 13 kWp |
| 4 Personen + Wärmepumpe | 20.000 km/Jahr | ca. 11.000 bis 15.000 kWh | 14 bis 20 kWp |
Oft begrenzt eher das Dach als der Strombedarf die Anlagengröße. Rechnen Sie grob mit 5 bis 7 m² belegbarer Dachfläche pro kWp. Wenn Speicher, Wallbox und Wärmepumpe absehbar sind, nutzen Sie die geeignete Dachfläche möglichst vollständig.
Für eine genaue Rechnung brauchen Sie drei Stromwerte: den Netzstrompreis, den entgangenen Einspeisewert und den möglichen Preis eines dynamischen Tarifs. Solarstrom aus der eigenen Anlage ist im Alltag angenehm günstig, aber wirtschaftlich ersetzt jede selbst geladene kWh eine Einspeisung.
Bei 18 kWh/100 km und 10 % Ladeverlust braucht das Auto rund 2.970 kWh Ladeenergie. Bei 37,63 ct/kWh Netzstrom kostet das zu Hause etwa 894 € pro Jahr. Wenn 45 % davon aus PV-Überschuss kommen und dieser mit 7,7 ct/kWh bewertet wird, sinken die rechnerischen Ladekosten auf etwa 574 €.
Die Ersparnis steigt, wenn Ihr Netzstrompreis hoch ist oder Ihr Auto oft bei Sonne lädt. Sie sinkt, wenn Sie ohnehin einen sehr günstigen Autostromtarif nutzen oder das Auto meist nachts laden muss.
Laden kann jede Wallbox. Eine gute PV-Wallbox steuert zusätzlich, wann und mit welcher Leistung sie lädt.
Für die Standardwerte dienen öffentliche Informationen als Orientierung: Der ADAC zeigt bei getesteten Elektroautos eine breite Verbrauchsspanne von etwa 13,4 bis 29,7 kWh/100 km. Die Verbraucherzentrale nennt für PV-Erträge als Rechenwert rund 1.025 kWh je kWp und Jahr. Für neue kleine PV-Anlagen ist die EEG-Vergütung im Rechner editierbar, weil die Sätze halbjährlich angepasst werden.
Der Rechner ersetzt keine Anlagenplanung. Verschattung, Dachstatik, Netzanschluss, Zählerkonzept, bestehender Wechselrichter und Wallbox-Kompatibilität müssen im Angebot für Ihr Haus geprüft werden.
Nehmen Sie Ihr Rechenergebnis mit und fragen Sie ein Angebot an, das PV-Anlage, Wallbox, Speicher und Zählerkonzept zusammen betrachtet.
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