Direktverbrauch
Wärmepumpe und Warmwasser nutzen Solarstrom, während die Anlage produziert.
Berechnen Sie, welche PV-Größe zu Ihrer Wärmepumpe passt, wie hoch der solare Deckungsanteil ungefähr ausfällt und wie Speicher, Dachfläche und Strompreis die Rechnung verändern.
Interaktiver Rechner
Tragen Sie Haushaltsstrom, Wärmepumpenstrom, Dachfläche und Speicher ein. Der Rechner zeigt PV-Größe, solaren Deckungsanteil und Reststrombezug.
Näherungsrechnung mit festen Standardannahmen: PV 1.100 €-1.500 €/kWp, Speicher 450 €-750 €/kWh und Betriebskosten 1 % der PV-Investition pro Jahr. Berücksichtigt werden 0,5 % Moduldegradation pro Jahr, Wechselrichterersatz, möglicher Speicherersatz, Finanzierungskosten, Zeiten ohne Einspeiseerlös und ein Restwert. Das Ergebnis ist eine Modellrechnung. Eine Rendite garantiert es nicht.
Solar-Angebote
Die Anfrage ist kostenlos und unverbindlich. Prüfen Sie die Angebote danach mit unserem PV-Angebotsprüfer.
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Wärmepumpe mit PV rechnen
Für eine erste Rechnung wird der jährliche Wärmebedarf durch die Jahresarbeitszahl geteilt. Benötigt ein Gebäude beispielsweise 18.000 kWh Wärme und erreicht die Wärmepumpe im Jahresmittel eine Jahresarbeitszahl von 3,6, ergibt das rund 5.000 kWh Strom. Die Zahl ist eine Modellannahme, keine Zusage. Vorlauftemperatur, Wärmequelle, Gebäudedämmung und Warmwasserbetrieb verändern das Ergebnis.
Wenn Sie nur den bisherigen Stromverbrauch eingeben, fehlt der wichtigste Verbraucher der Kombination. Ergänzen Sie Haushaltsstrom, Warmwasser und künftige Geräte. Ein Einfamilienhaus mit Wärmepumpe hat ein anderes Lastprofil als ein Haushalt mit Gasheizung, selbst wenn beide dieselbe PV-Größe planen.
Ob die PV im Jahr so viele Kilowattstunden erzeugt, wie die Wärmepumpe verbraucht, sagt wenig. Wichtig ist, wann die Energie anfällt. Im Winter liegen Heizbedarf und PV-Ertrag zeitlich ungünstig. Selbst eine große Batterie kann einige Abendstunden überbrücken, aber keine komplette dunkle Heizperiode speichern.
Ein gutes Rechenmodell zeigt deshalb mindestens Monatswerte oder typische Winter- und Sommerperioden. Prüfen Sie, wie viel Strom direkt in die Wärmepumpe fließt, wie viel aus dem Speicher kommt und wie viel Netzbezug bleibt. Ein hoher Jahresdeckungsgrad darf den Winterbedarf nicht verstecken.
Solarstrom lässt sich oft günstiger nutzen, wenn Warmwasserbereitung oder eine leichte thermische Vorladung in ertragreiche Stunden verschoben wird. Das funktioniert nur, wenn Wärmepumpe, Heizsystem und Energiemanagement die nötigen Schnittstellen haben. Komfort, Hygiene und Effizienz bleiben dabei wichtiger als ein möglichst hoher Eigenverbrauchswert.
Ein Batteriespeicher hilft vor allem zwischen Tag und Abend. Ein Pufferspeicher oder die Gebäudemasse speichert Wärme statt Strom und kann je nach System besser zu einer kurzen PV-Spitze passen. Jede zusätzliche Technik braucht aber Platz, Regelung, Wartung und eine eigene Wirtschaftlichkeitsrechnung.
Wärmepumpe und Warmwasser nutzen Solarstrom, während die Anlage produziert.
Batterie oder Wärme puffern einige Stunden, nicht die gesamte Heizsaison.
Im Winter bleibt Netzstrom ein normaler Teil der Planung und kein Fehler im Modell.
Ein separater Wärmepumpentarif kann bei hohem Restbezug attraktiv sein. Ein zusätzlicher Grundpreis, Messkosten und mögliche Einschränkungen bei der PV-Nutzung gehören aber in dieselbe Rechnung. Bei hohem Eigenverbrauch und einem einfachen Zähler kann ein gemeinsamer Haushaltstarif ähnlich gut oder praktischer sein.
Klären Sie vor der Installation, wie Wärmepumpe, PV, Speicher und Wallbox gemessen und gesteuert werden. Unter § 14a EnWG können steuerbare Verbrauchseinrichtungen besondere Anforderungen haben. Ein späterer Zählerumbau ist aufwendig und kostet zusätzlich Geld.
Passende Anbieter
Wenn der Rechner einen relevanten Heizstrombedarf zeigt, können Sie einen passenden Tarif prüfen. Entscheidend bleiben Messkonzept, technische Voraussetzungen und die aktuellen Bedingungen.
PLAN-B
Tarif für Haushalte mit Wärmepumpe und passendem Messkonzept.
Technische Voraussetzungen, Messkonzept und § 14a vorab klären.
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Offizielle Stellen und Fachinformationen, mit denen Sie die Angaben selbst prüfen können.
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Eine Wärmepumpe macht aus Strom Wärme. Photovoltaik liefert einen Teil dieses Stroms direkt vom Dach. Dadurch sinken die laufenden Heizkosten, besonders in Übergangszeiten wie März, April, September und Oktober. In diesen Monaten ist der Heizbedarf noch relevant und die PV-Anlage liefert bereits ordentliche Erträge.
Im tiefen Winter ist die Rechnung nüchterner: Die Wärmepumpe braucht viel Strom, während die PV-Anlage wenig produziert. Eine gute Planung rechnet deshalb nicht mit vollständiger Autarkie, sondern mit einem realistischen Jahresmix aus Direktverbrauch, Speicherladung und Netzbezug.
Addieren Sie zuerst Haushaltsstrom und Wärmepumpenstrom. Ein Haushalt mit 4.500 kWh Haushaltsstrom und 3.500 kWh Wärmepumpenstrom kommt auf 8.000 kWh Gesamtverbrauch. Dafür lohnt es sich meist, die gut nutzbare Dachfläche möglichst weit auszunutzen.
Ein Batteriespeicher hilft vor allem morgens und abends. Er kann tagsüber PV-Überschüsse aufnehmen und später Haushaltsstrom oder einen Teil des Wärmepumpenstroms liefern. Für längere dunkle Winterphasen ist er zu klein. Dafür wäre ein saisonaler Speicher nötig, der im Einfamilienhaus wirtschaftlich selten ist.
Eine smarte Wärmepumpensteuerung kann den Eigenverbrauch zusätzlich erhöhen. Sinnvoll ist eine moderate Anhebung, wenn PV-Überschuss vorhanden ist und das Gebäude Wärme speichern kann. Ein Heizstab sollte dagegen vorsichtig eingesetzt werden, weil direkte elektrische Wärme deutlich weniger effizient ist als der Wärmepumpenbetrieb.
Ein separater Wärmepumpentarif kann günstiger sein, wenn der Arbeitspreis deutlich niedriger ist und der zusätzliche Grundpreis nicht zu stark ins Gewicht fällt. Ein gemeinsamer Zähler ist einfacher und kann den PV-Eigenverbrauch übersichtlicher machen. Die beste Lösung hängt vom Messkonzept, Netzbetreiber, Verbrauch und Tarifangebot ab.
Wer ohnehin PV, Speicher und Wärmepumpe gemeinsam plant, sollte das Messkonzept früh mit dem Fachbetrieb klären. Spätere Umbauten am Zählerschrank können teuer werden.