Wärmepumpe Photovoltaik Rechner

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Berechnen Sie, welche PV-Größe zu Ihrer Wärmepumpe passt, wie hoch der solare Deckungsanteil ungefähr ausfällt und wie Speicher, Dachfläche und Strompreis die Rechnung verändern.

Zuletzt geprüft: Mai 2026, mit aktuellen EEG- und Marktannahmen.

Interaktiver Rechner

PV-Größe und Deckungsanteil mit Wärmepumpe berechnen

Tragen Sie Haushaltsstrom, Wärmepumpenstrom, Dachfläche und Speicher ein. Der Rechner zeigt PV-Größe, solaren Deckungsanteil und Reststrombezug.

EEG-Standard: 7,78 ct/kWh Teileinspeisung, 12,34 ct/kWh Volleinspeisung bis 10 kW. Werte unten anpassbar.

Eingaben

Dachfläche70
Wärmepumpenstrom3.500 kWh/Jahr
Nur Strombedarf der Wärmepumpe, nicht die abgegebene Wärme.
Vergütungsmodell
Der gewählte Satz fließt direkt in Einspeiseerlös, Amortisation und 25-Jahres-Vorteil ein.
Speichergröße8 kWh

Empfehlung

Empfohlene PV-Leistung11,5 kWp
PV-Deckung Wärmepumpe100 %
Benötigte Dachfläche71 m²
PV-Ertrag pro Jahr11.638 kWh
Eigenverbrauch67 %
Autarkiequote98 %
Einspeisevergütung7,78 ct/kWh
Nutzen im 1. Jahr2.816 €
Renditeband6,4-6 J.
PV-Strom für Wärmepumpe3.500 kWh
Rest Netzbezug WP0 kWh
PV-Kosten13.915 €
Speicherkosten5.200 €
Einspeisung3.820 kWh
Eigenverbrauch7.818 kWh

Smart-Hinweise

  • Die Dachfläche reicht für die empfohlene Größe aus. Rund 71 m² sollten frei nutzbar sein.
  • Der Speicher hebt den Eigenverbrauch auf etwa 67 %. Prüfen Sie im Angebot besonders Speicherpreis und Garantie.
  • Teileinspeisung kombiniert Eigenverbrauch mit Einspeisung. Jede selbst genutzte kWh wird hier mit 34 ct/kWh Strompreis bewertet.
  • Wärmepumpe spricht für eine größere Anlage, weil zusätzlicher Strombedarf direkt im Haus genutzt werden kann.

Näherungsrechnung mit editierbaren Standardannahmen: PV 1.100 €-1.500 €/kWp, Speicher 450 €-750 €/kWh und Betriebskosten 1 % der PV-Investition pro Jahr.

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Das Wichtigste in Kürze

  • PV-Größe: mit Wärmepumpe häufig 10 bis 15 kWp statt nur 6 bis 10 kWp.
  • Wärmepumpenstrom: viele Einfamilienhäuser liegen grob bei 2.500 bis 5.500 kWh pro Jahr.
  • Deckungsanteil: realistisch oft 20 bis 40 % des Wärmepumpenstroms direkt aus PV, mit guter Steuerung mehr.
  • Wintergrenze: hoher Heizbedarf trifft auf niedrigen PV-Ertrag. Netzstrom bleibt Teil der Planung.
  • Speicher: erhöht Eigenverbrauch, ersetzt aber keinen saisonalen Speicher für den Winter.

Warum Wärmepumpe und Photovoltaik zusammenpassen

Eine Wärmepumpe macht aus Strom Wärme. Photovoltaik liefert einen Teil dieses Stroms direkt vom Dach. Dadurch sinken die laufenden Heizkosten, besonders in Übergangszeiten wie März, April, September und Oktober. In diesen Monaten ist der Heizbedarf noch relevant und die PV-Anlage liefert bereits ordentliche Erträge.

Im tiefen Winter ist die Rechnung nüchterner: Die Wärmepumpe braucht viel Strom, während die PV-Anlage wenig produziert. Eine gute Planung rechnet deshalb nicht mit vollständiger Autarkie, sondern mit einem realistischen Jahresmix aus Direktverbrauch, Speicherladung und Netzbezug.

So bestimmen Sie die richtige PV-Größe

Addieren Sie zuerst Haushaltsstrom und Wärmepumpenstrom. Ein Haushalt mit 4.500 kWh Haushaltsstrom und 3.500 kWh Wärmepumpenstrom kommt auf 8.000 kWh Gesamtverbrauch. Daraus ergibt sich meist keine kleine Anlage, sondern eine möglichst gut ausgenutzte Dachfläche.

Praxisregel: Wenn Dach, Budget und Netzanschluss passen, ist bei Wärmepumpe oft die größere PV-Anlage sinnvoller. Zusätzliche kWp sind pro Einheit meist günstiger als eine kleine Anlage und erhöhen die Chancen auf nutzbaren Solarstrom in schwächeren Monaten.

Speicher, Heizstab und Smart-Grid-Steuerung

Ein Batteriespeicher hilft vor allem morgens und abends. Er kann tagsüber PV-Überschüsse aufnehmen und später Haushaltsstrom oder einen Teil des Wärmepumpenstroms liefern. Für längere dunkle Winterphasen ist er zu klein; dafür wäre ein saisonaler Speicher nötig, der im Einfamilienhaus wirtschaftlich selten ist.

Eine smarte Wärmepumpensteuerung kann den Eigenverbrauch zusätzlich erhöhen. Sinnvoll ist eine moderate Anhebung, wenn PV-Überschuss vorhanden ist und das Gebäude Wärme speichern kann. Ein Heizstab sollte dagegen vorsichtig eingesetzt werden, weil direkte elektrische Wärme deutlich weniger effizient ist als der Wärmepumpenbetrieb.

Wärmepumpentarif oder gemeinsamer Zähler?

Ein separater Wärmepumpentarif kann günstiger sein, wenn der Arbeitspreis deutlich niedriger ist und der zusätzliche Grundpreis nicht zu stark ins Gewicht fällt. Ein gemeinsamer Zähler ist einfacher und kann den PV-Eigenverbrauch transparenter machen. Die beste Lösung hängt vom Messkonzept, Netzbetreiber, Verbrauch und Tarifangebot ab.

Wer ohnehin PV, Speicher und Wärmepumpe gemeinsam plant, sollte das Messkonzept früh mit dem Fachbetrieb klären. Spätere Umbauten am Zählerschrank können teuer werden.

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Häufig gestellte Fragen

Wie groß sollte eine PV-Anlage mit Wärmepumpe sein?
Für ein Einfamilienhaus mit Wärmepumpe sind häufig 10 bis 15 kWp sinnvoll, sofern die Dachfläche reicht. Entscheidend sind Haushaltsstrom, Wärmepumpenstrom, Dachausrichtung, Speicher und ob im Winter viel Heizstrom anfällt.
Wie viel Wärmepumpenstrom kann Photovoltaik decken?
Typisch sind über das Jahr etwa 20 bis 40 % direkte PV-Deckung des Wärmepumpenstroms. Mit Speicher, guter Steuerung und großem Dach kann mehr möglich sein. Im Winter bleibt der Netzbezug trotzdem relevant, weil PV-Ertrag und Heizbedarf zeitlich gegenläufig sind.
Brauche ich bei Wärmepumpe und PV einen Speicher?
Nicht zwingend, aber oft sinnvoll. Ein Speicher verschiebt Solarstrom vom Tag in den Abend und erhöht den Eigenverbrauch. Für reine Winterheizung ersetzt er den Netzbezug aber nicht vollständig, weil die PV-Erzeugung in dunklen Monaten begrenzt ist.
Sollte die Wärmepumpe tagsüber stärker laufen?
Wenn Haus, Heizsystem und Komfort es zulassen, kann eine leichte Tagesanhebung helfen, mehr Solarstrom direkt zu nutzen. Die Einstellung muss zur Gebäudemasse und zur Heizkurve passen und sollte nicht zu ineffizientem Betrieb führen.
Lohnt sich ein separater Wärmepumpentarif trotz PV?
Das hängt von Grundpreis, Arbeitspreis, Messkonzept und Netzbetreiber ab. Bei hohem Restbezug kann ein Wärmepumpentarif günstiger sein. Bei sehr hohem PV-Eigenverbrauch kann ein gemeinsamer Haushaltszähler einfacher und wirtschaftlich ähnlich gut sein.

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