Einspeisevergütung Rechner

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Vergleichen Sie Teileinspeisung und Volleinspeisung mit Ihren eigenen Annahmen: PV-Größe, Strompreis, Speicher, Eigenverbrauch und EEG-Satz sind direkt bearbeitbar.

Zuletzt geprüft: Mai 2026, EEG-Sätze für Inbetriebnahme 01.02.2026 bis 31.07.2026.

Interaktiver Rechner

Teileinspeisung und Volleinspeisung live vergleichen

Ändern Sie EEG-Sätze, Eigenverbrauch, Speicher und Strompreis. Der Rechner zeigt, ob Überschusseinspeisung oder Volleinspeisung mehr bringt.

EEG-Standard: 7,78 ct/kWh Teileinspeisung, 12,34 ct/kWh Volleinspeisung bis 10 kW. Werte unten anpassbar.

Eingaben

Dachfläche70
Vergütungsmodell
Der gewählte Satz fließt direkt in Einspeiseerlös, Amortisation und 25-Jahres-Vorteil ein.
Speichergröße8 kWh

Wirtschaftlichkeit

Besseres ModellTeileinspeisung
Differenz im 1. Jahr745 €
Benötigte Dachfläche37 m²
PV-Ertrag pro Jahr6.072 kWh
Eigenverbrauch64 %
Autarkiequote87 %
Einspeisevergütung7,78 ct/kWh
Nutzen im 1. Jahr1.404 €
Renditeband9,3-8,4 J.
Wert Teileinspeisung1.494 €
Wert Volleinspeisung749 €
PV-Kosten9.000 €
Speicherkosten5.200 €
Einspeisung2.176 kWh
Eigenverbrauch3.896 kWh

Smart-Hinweise

  • Die Dachfläche reicht für die empfohlene Größe aus. Rund 37 m² sollten frei nutzbar sein.
  • Der Speicher hebt den Eigenverbrauch auf etwa 64 %. Prüfen Sie im Angebot besonders Speicherpreis und Garantie.
  • Teileinspeisung kombiniert Eigenverbrauch mit Einspeisung. Jede selbst genutzte kWh wird hier mit 34 ct/kWh Strompreis bewertet.
  • Mit Wärmepumpe oder E-Auto würde die optimale Anlagengröße deutlich steigen.

Näherungsrechnung mit editierbaren Standardannahmen: PV 1.100 €-1.500 €/kWp, Speicher 450 €-750 €/kWh und Betriebskosten 1 % der PV-Investition pro Jahr.

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Das Wichtigste in Kürze

  • Teileinspeisung: Solarstrom zuerst selbst nutzen, Überschuss verkaufen.
  • Volleinspeisung: gesamte PV-Produktion gegen höheren EEG-Satz ins Netz geben.
  • Aktuelle Standards bis 10 kW: 7,78 ct/kWh Teileinspeisung, 12,34 ct/kWh Volleinspeisung.
  • Wichtigster Hebel: Eigenverbrauch. Je höher der Haushaltsstrompreis, desto attraktiver wird Teileinspeisung.
  • Speicher: lohnt sich nicht für reine Volleinspeisung, kann bei Teileinspeisung aber Eigenverbrauch und Autarkie deutlich erhöhen.

So funktioniert der Einspeisevergütung Rechner

Der Rechner bewertet zwei Betriebskonzepte. Bei Teileinspeisung wird ein Teil des Solarstroms im Haus genutzt und der Rest eingespeist. Der selbst genutzte Anteil wird mit Ihrem Strompreis bewertet, der Überschuss mit dem EEG-Satz. Bei Volleinspeisung wird die gesamte Erzeugung mit dem höheren Volleinspeise-Satz bewertet, der Haushaltsstrom wird aber weiterhin komplett aus dem Netz bezogen.

Genau deshalb kann der höhere Volleinspeise-Satz in der Praxis trotzdem schlechter sein: Wenn Ihr Netzstrom 32 ct/kWh kostet, ist jede selbst genutzte Kilowattstunde deutlich wertvoller als 12,34 ct/kWh Vergütung.

Teileinspeisung: meistens die beste Lösung für Eigenheime

Teileinspeisung passt zu Haushalten, die ihren Solarstrom direkt nutzen wollen: tagsüber laufende Geräte, Homeoffice, Wärmepumpe, Wallbox oder Batteriespeicher. Je mehr Verbrauch in die Sonnenstunden verschoben wird, desto stärker steigt der wirtschaftliche Vorteil.

Faustregel: Ab etwa 25 bis 30 % Eigenverbrauch ist Teileinspeisung für viele Haushalte wirtschaftlich plausibel. Mit Speicher, Wärmepumpe oder E-Auto sind 50 bis 75 % Eigenverbrauch erreichbar, wenn die Anlage passend ausgelegt ist.

Volleinspeisung: sinnvoll bei wenig Eigenverbrauch

Volleinspeisung ist vor allem dann interessant, wenn die PV-Anlage nicht auf den Haushaltsverbrauch optimiert werden soll. Beispiele: sehr niedriger Eigenverbrauch, leerstehende oder selten genutzte Gebäude, große Dachflächen ohne passende Verbraucher oder eine klare Trennung zwischen PV-Investition und Haushaltsstrom.

Wichtig ist das Messkonzept: Für Volleinspeisung muss die erzeugte Strommenge sauber getrennt erfasst werden. Ein Speicher bringt in diesem Modell keinen Vergütungsvorteil, weil der Strom nicht im Haushalt genutzt wird.

Beispiel: warum der Eigenverbrauch entscheidet

Eine 10-kWp-Anlage erzeugt grob 9.000 bis 10.500 kWh pro Jahr. Bei Volleinspeisung wird diese Menge vollständig vergütet. Bei Teileinspeisung zählt zusätzlich, wie viele Kilowattstunden Sie selbst verbrauchen. Schon 3.000 kWh Eigenverbrauch können bei 32 ct/kWh Strompreis rund 960 Euro Netzstrom ersetzen. Der Rest wird weiterhin vergütet.

Der Rechner oben macht diese Schwelle sichtbar: Senken Sie den Eigenverbrauch, stellen Sie auf Volleinspeisung und ändern Sie die EEG-Sätze. So sehen Sie, ab welchem Punkt das Modell kippt.

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Häufig gestellte Fragen

Was ist besser: Teileinspeisung oder Volleinspeisung?
Für die meisten Einfamilienhäuser ist Teileinspeisung besser, weil selbst verbrauchter Solarstrom den teuren Netzstrom ersetzt. Volleinspeisung kann sich lohnen, wenn sehr wenig Strom im Haus verbraucht wird, kein Speicher geplant ist oder eine große Dachfläche fast nur als Stromerzeuger genutzt werden soll.
Welche Einspeisevergütung gilt 2026?
Für Anlagen bis 10 kW gelten bei Inbetriebnahme vom 1. Februar bis 31. Juli 2026 nach EEG 7,78 ct/kWh für Teileinspeisung und 12,34 ct/kWh für Volleinspeisung. Für größere Anlagen wird der Satz anteilig nach Leistungsstufen berechnet.
Warum ist Eigenverbrauch meist wertvoller als Einspeisung?
Eine selbst genutzte Kilowattstunde spart den Haushaltsstrompreis, häufig etwa 28 bis 35 ct/kWh. Eine eingespeiste Kilowattstunde bringt dagegen nur den festen EEG-Satz. Deshalb entscheidet die Eigenverbrauchsquote oft stärker über die Wirtschaftlichkeit als die reine Vergütung.
Kann ich die Betriebsart später wechseln?
Ein Wechsel zwischen Voll- und Teileinspeisung ist grundsätzlich möglich, muss aber mit Netzbetreiber, Messkonzept und Abrechnung sauber umgesetzt werden. Praktisch sollte das Betriebskonzept vor Installation geplant werden, weil Zähler, Speicher und Eigenverbrauchssteuerung davon abhängen.
Was passiert bei negativen Strompreisen?
Neue Anlagen können nach den Regelungen des Solarspitzengesetzes in Zeiten negativer Börsenstrompreise keine EEG-Vergütung erhalten. Die ausgefallene Vergütungszeit wird über die Förderdauer nachgeholt. Für Haushalte bleibt hoher Eigenverbrauch deshalb besonders wichtig.

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